Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen. Einige Bewerbungsratgeber meinen, dass private Interessen nichts mehr im Lebenslauf zu suchen haben.

Zeichnen_Christine Werner_CoachingAls Personalerin und von dem, was ich von meinen Personalkollegen immer wieder höre, rate ich Dir: nimm „Interessen“ als letzten Punkt im Lebenslauf auf! Neben dem Foto und dem Anschreiben gibst Du damit dem Betrachter die Möglichkeit sich ein besseres Bild von Dir zu machen. Deutsche Personaler beziehungsweise Personalentscheider lieben es, anhand der Dokumente sich vorzustellen, wie der/die Bewerber/in rüberkommt und ob eine Einladung zum Interview folgt.

Gerade für Jobs, bei denen Du viel Kontakt zu Anderen hast, rate ich immer zur Auflistung der Interessen im Lebenslauf.
Tipps:

1. Drei aufgezählte Interessen reichen vollkommen.
2. Wähle Interessen aus, die gut zum Job passen könnten. Es gilt: das was Du hinschreibst, erzeugt weitere Gedanken beim Gegenüber. Das heißt, wenn Du zum Beispiel „Fitness“ aufnimmst, dann versetzt Du Dich in die Lage des anderen: „Oh, sie/er betreibt Fitness – sehr gut, dann hält sie/er sich gesund und fit.“
3. Achte darauf, dass Du Dinge aufnimmst die wirklich zu Dir passen. Wer einmal im Leben in der Oper war und „Opernbesuche“ hinschreibt, kann damit rechnen, dass er im Interview auf seine Opernbesuche angesprochen wird. Interessen dienen gerne als Aufhänger im Interview und werden sehr oft angesprochen.

Denke bitte daran: bei all den fachlichen Skills, die wir Personaler und der Fachbereich abchecken, ist uns der Mensch, sein Erscheinungsbild und seine Persönlichkeit sehr wichtig! Mit Interessen punktest Du, weckst unsere Neugier und erleichterst uns oft die Kontaktaufnahme.