Hast Du schon einmal bemerkt, dass Du umso mehr kämpfst, je dringender Du etwas willst? Vielleicht eine harmonische Beziehung, Anerkennung im Job oder einfach inneren Frieden – das Jagen macht Dich oft müde und lässt Dich leer zurück. Doch was wäre, wenn Du aufhörst zu jagen und zulässt, dass die Dinge von selbst zu Dir kommen? In diesem Artikel zeige ich Dir, wie Du durch Loslassen und Selbstliebe in einen Zustand der Fülle kommst, in dem alles an seinen Platz fällt.

Hör auf zu jagen: Wie alles an seinen Platz fällt

Wenn Du etwas verzweifelt willst, fühlt es sich schwer an. Stell Dir vor, ein Freund distanziert sich, und Du schreibst Nachrichten, suchst den Kontakt, aber fühlst Dich unruhig. Sag Dir: „Ich brauche seine Aufmerksamkeit nicht.“ Spüre, wie der Druck nachlässt. Plötzlich bist Du entspannter, und oft öffnet sich der Kontakt wieder – oder Du fühlst Dich frei, unabhängig von der Reaktion. Warum? Weil das Jagen aus einem Gefühl des Mangels kommt. „Ich brauche“ signalisiert, dass Dir etwas fehlt. Doch die Wahrheit ist: Du bist bereits genug. Wenn Du das erkennst, verändert sich Deine Ausstrahlung – von Anspannung zu Leichtigkeit. Und diese Leichtigkeit zieht an, was zu Dir passt.

Die Kraft der Selbstliebe

Leg Deine Hand auf Deine Brust und sag Dir: „Ich hab Dich lieb. Du machst das toll.“ Wie fühlt sich das an? Vielleicht ungewohnt, aber genau hier beginnt die Veränderung. Selbstliebe füllt Dich von innen auf, sodass Du keine Bestätigung von außen brauchst. Stell Dir vor, Du gehst entspannt durch den Tag, weil Du weißt: „Ich bin genug, egal was passiert.“ Diese innere Ruhe macht Dich selbstbewusster und überzeugender.

Im Coaching unterstütze ich meine Klienten dabei, diesen Wandel in ihrem Inneren zu vollziehen. Es geht nicht darum, mehr zu tun, sondern darum, mehr zu sein – Dich selbst zu akzeptieren und zu lieben. Wenn Du aufhörst zu jagen, strahlst Du Leichtigkeit und Souveränität aus – und das Universum antwortet darauf. Die Gib auf! Methode, die ich mit meinem Freund Brian Majok entwickelt habe, hilft Dir, diesen Zustand zu erreichen. Schreibe belastende Gedanken wie „Ich brauche die Anerkennung meines Freundes“ auf und wandle sie in „Ich darf diese Anerkennung nicht haben“ um. Spüre, wie sich Deine Anspannung löst. Der Leitfaden auf meiner Website zeigt Dir, wie Du das Schritt für Schritt umsetzen kannst.

Warum Jagen uns blockiert

Jagen fühlt sich schwer an, weil es aus Angst kommt. Dein Kopf sagt: „Ich brauche es jetzt!“. Doch dieser Gedanke hält Dich im Mangel fest. Ein Klient erzählte mir, wie er jahrelang hinter einer Beförderung herlief. Er arbeitete Überstunden, wollte sich beweisen, fühlte sich aber übersehen. Im Coaching erkannte er seinen Glaubenssatz: „Ich muss hart arbeiten, um genug zu sein.“ Als er losließ und sich selbst erlaubte, genug zu sein, kam die Beförderung – scheinbar aus dem Nichts. Und mit dieser neuen inneren Haltung zog er nicht nur die Beförderung an, sondern auch mehr Anerkennung und Erfüllung in seinem Job.

Ein Beispiel aus dem Leben

Eine Klientin kam zu mir, weil sie sich in einer Freundschaft ständig unter Druck fühlte, alles richtig zu machen. Sie jagte die Bestätigung ihrer Freundin, fühlte sich aber leer. Im Coaching übte sie, sich selbst zu sagen: „Ich bin genug, auch ohne ihre Zustimmung.“ Nach wenigen Tagen berichtete sie, wie sich die Dynamik veränderte: Sie war entspannter, die Freundin öffnete sich wieder, und die Beziehung wurde leichter. Loslassen half ihr, sich selbst zu vertrauen.

Warum Loslassen manchmal schwerfällt

Loslassen kann herausfordernd sein, weil unser Kopf Kontrolle sucht. Die Angst, etwas zu verlieren – sei es Anerkennung oder Sicherheit – lässt uns festhalten, obwohl wir uns danach sehnen, frei zu sein. Hinter diesem Bedürfnis nach Kontrolle steckt oft die Angst, nicht genug zu sein. Unbewusst ziehen wir genau das an, wovor wir uns fürchten und/oder das, was wir kontrollieren wollen. Doch genau diese Angst blockiert uns. Wenn Du erkennst, dass Loslassen kein Verlust, sondern ein Gewinn an Leichtigkeit ist, wird es einfacher. Zuzugeben, dass wir keine wirkliche Kontrolle haben, öffnet den Raum für Liebe und Vertrauen. Es ist wie ein Sprung ins Vertrauen: Das Leben trägt Dich und führt Dich zu dem, was wirklich zu Dir passt.

Praktische Schritte, um loszulassen

Hier sind zwei einfache Tipps, die Du sofort anwenden kannst, um aus dem Jagen auszusteigen und in die Fülle zu kommen:

1. Sprich Dir selbst gut zu: Setz Dich hin, leg Deine Hand auf Dein Herz und sag: „Du machst das toll. Ich hab Dich lieb.“ Wenn Du spürst, dass Du Zweifel hast, wiederhole diesen Satz ein paar Mal laut. Es geht nicht darum, Dich zu überreden, sondern einfach, Dich selbst mit Wohlwollen und Akzeptanz zu betrachten. Spüre, wie sich Deine Stimmung hebt.

2. Sag: „Ich brauche es nicht.“ Wenn Du merkst, dass Du etwas verzweifelt willst – eine Beziehung, Anerkennung, Erfolg –, sag Dir: „Ich brauche es nicht.“ Du musst nicht verstehen, warum – spüre einfach, wie sich Deine Energie von schwer zu leicht verändert. Es geht nicht darum, Deine Bedürfnisse zu leugnen, sondern das Gefühl des Mangels zu überwinden.

Wenn Du aufhörst zu jagen, fließt das Leben zu Dir

Das Leben ist wie ein Fluss: Wenn Du Dich entspannst und mitfließt, trägt es Dich genau dorthin, wo Du hingehörst. Du musst nicht kämpfen oder jagen. Alles, was Du brauchst, ist bereits da – Du musst es nur zulassen. Indem Du Dich mit Selbstliebe füllst, wirst Du zu einem Magneten für das, was wirklich zu Dir passt.