Alles fühlt sich gerade unsicher an. Der Job, die Finanzen, die Beziehung, die Zukunft … Nichts ist mehr so, wie es einmal war.

Und mittendrin Du, mit der Frage:
„Wo ist denn bitte noch etwas, an dem ich mich festhalten kann?“

Vielleicht liegt die Antwort nicht nur im Außen.

Denn ehrlich: Ein „sicherer“ Job kann morgen weg sein. Ein Partner kann gehen. Pläne können sich in Luft auflösen.

Das Außen war nie vollständig kontrollierbar – wir haben es nur oft so empfunden.

Gerade in unsicheren Phasen wird uns bewusst, wie wenig sich dauerhaft festhalten lässt. Und das kann sich zunächst beängstigend anfühlen.

Gleichzeitig kann genau hier etwas Neues beginnen: der Weg zurück zu einem Halt, der nicht nur von äußeren Umständen abhängt.

Eine einfache Übung, die ich auch mit Klienten mache, wenn alles wackelt:

Leg eine Hand auf Dein Herz. Atme dreimal tief ein und aus.

Sag Dir leise oder laut: „Ich bin hier. Ich bleibe bei mir. Ich lasse mich nicht allein.“

Wiederhole das, so oft Du möchtest.

Mit der Zeit kann dabei immer mehr das Gefühl entstehen: „Ich lasse mich selbst nicht im Stich. Ich kann mir selbst Halt geben.“

Aus diesem ruhigeren inneren Zustand heraus fallen Entscheidungen oft leichter. Wir handeln klarer, bewusster und fühlen uns weniger ausgeliefert.

Der Halt, den Du suchst, darf Schritt für Schritt auch in Dir entstehen.