In Zeiten wie diesen, wo sich so vieles im Außen verändert und damit auch alte Sicherheiten wegfallen, könnte man sich manchmal verzweifelt fragen: Wie finde ich Sicherheit in einer Welt, die nicht mehr sicher scheint? Woran kann ich mich noch festhalten? Wie finde ich Sicherheit in einer Zeit, in der alles wackelig ist und ich selbst auch zutiefst verunsichert bin?

Das Schöne ist, dass nun die Illusion wegfällt, denn in Wirklichkeit war nie etwas sicher.

Das, wonach wir wirklich suchen, wenn wir von Sicherheit sprechen, ist letztlich immer ein Gefühl. Das Gefühl von Sicherheit kann immer nur in Dir entstehen und hat mit den äußeren Umständen in erster Linie wenig zu tun. 

So langsam merken wir, dass sichere Jobs eine Illusion sind, selbst in sonst so krisensicheren Unternehmen; dass Liebe sich nicht durch Ehegelübde festnageln lässt; dass alles auf individueller und kollektiver Ebene ganz anders ist als wie wir es jahrtausendelang gelernt haben; dass so viele Wahrheiten nun ans Licht kommen; dass Versprechungen, Zusammenkünfte, festvorgenommene Ziele und Pläne sich manchmal von einer Minute auf die andere ändern.

Wir halten fest an der guten alten, „sicheren“ Zeit und es gilt dieses alte, kosmische Gesetz: 
Je mehr wir an etwas festhalten, desto schlechter geht es uns in der Regel. Weil wir den Fokus unbewusst auf die alte Starrheit richten und uns dabei schlecht fühlen, bekommen wir Starrheit und sich schlecht fühlen vom Leben präsentiert. Das Leben gibt uns immer das, worauf wir unseren Fokus richten.  

Das Leben und vor allem die neue Zeit wollen einfach fließen und werfen nun fortwährend Licht auf die alten, dunklen Strukturen. Alles, was nicht lichtvoll und in Liebe ist, wird nach oben gespült und in Liebe umgewandelt. Das erzeugt natürlich viel Chaos im Kollektiv und im einzelnen Menschen. Sieh es als eine Art Reinigung und Neustart für Dich und auch für die gesamte Menschheit. 
Bevor das Neue kommt, darf der verdreckte Keller, in dem sich all das alte, dunkle Zeug angesammelt hat, aufgeräumt werden. Der reinigende Eimer voll mit Wasser wurde bereits ausgeschüttet und befördert nun all den Unrat zu Tage. Alles muss blitzblank sein, denn die neue Zeit der Liebe beziehungsweise die fünfte Dimension lässt nichts Dunkles mehr zu. 

Es ist nichts Schlechtes dabei, die Sicherheit in äußeren Dingen zu suchen. Nur werden die meisten Menschen feststellen, dass es auf Dauer sehr anstrengend ist und zu keinem befriedigenden Ergebnis führt.

Der Schlüssel lautet daher: Sicherheit können wir nur in uns selbst finden.

Wenn Du weißt, dass Du die Sicherheit bist, die Du Dein Leben lang gesucht hast, dann bist Du frei. Du bist frei, weil Du Dich nicht mehr von äußeren Dingen, die Dir Sicherheit versprechen und wankelmütig sind, abhängig machst. 

Du bist in Dir ruhend, denn Du weißt, Du kannst Dich auf Dich verlassen. 

Du bist flexibel und offen für alles, was kommt. Das Leben ist ursprünglich dafür da, dass wir unsere Erfahrungen machen, lernen und offen sind. Das Leben an sich ist sicher, nur haben wir es anders gelernt und unsere Macht an die äußeren Dinge, die scheinbare Sicherheit versprechen, abgegeben. Das Leben ist auch immer in Bewegung. Wir können entscheiden, ob wir frei mit dem Strom des Lebens schwimmen oder uns ängstlich zurückziehen und am Alten festhalten.

Aber wieso festhalten an alten Sicherheiten, die eh nur oberflächlich betrachtet sicher waren und uns eher eingeengt als beflügelt haben?! 

Gib die äußeren Scheinsicherheiten auf und lass das Gefühl zu, dass Du die Sicherheit in Dir trägst. 

Bei allem, was Du tust oder haben willst in Deinem Leben, ist es immer das damit verbundene Gefühl, dass Du wirklich möchtest. Du möchtest immer nur ein bestimmtes Gefühl erfahren. 

Wenn wir das Gefühl von Sicherheit haben wollen, dürfen wir das Gefühl zunächst in uns etablieren. 

Erinnere Dich daran: Was Du denkst und fühlst, wird Dir vom Leben präsentiert. Das Fühlen ist der eigentliche Schlüssel und Transformator für Deine Realität. Fühlst Du Dich sicher, dann werden es Dir Deine äußeren Lebensumstände spiegeln. Gedanke („Ich bin sicher. Das Leben ist sicher.“) und Gefühl (Sicherheit, Geborgenheit, Liebe, Freude) erschafft Realität.

Wenn Du Dich gerade unsicher fühlst und Ängste hochkommen, probiere es mit Gib auf!

Die Darf-Sätze könnten wie folgt lauten: „Meine Welt darf nicht sicher sein. Ich darf nicht wissen, wie es weitergeht. Ich darf unsicher sein. Es darf dieses und jenes passieren.“ 

Fühle in Dich rein. Darf – Sätze fühlen sich gut und erweiternd an. Durch das Fühlen der Darf-Sätze kommt die Angstenergie wieder ins Fließen. Die Angstenergie, die hinter Stressgedanken wie „Hilfe, alles ist so unsicher. Ich weiß nicht, wie es weitergeht.“ steckt, wird in Liebe transformiert. Seelische, geistige und körperliche Entspannung stellen sich ein. Du wirst durch das Dürfen angstfrei. Mit dem Erlauben findet immer ein Ausgleich statt. Du kommst durch das Dürfen in Deine Mitte und damit in Deine Ganzheit zurück. Du bist wieder rund. Und gleichzeitig kann das Gegenstück „Sicherheit“ nun eintreffen, einfach weil Deine Angst umgewandelt ist in Liebe.

Dazu helfen unterstützend immer positive „Ich bin“ – Sätze, die von Deinem System als neue Wahrheit übernommen werden: „Ich bin sicher. Ich bin Sicherheit. Mein Leben ist sicher.“ 

Vielleicht machst Du Dir eine kleine Audioaufnahme mit den Ich bin – Sätzen oder schreibst Dir kleine Erinnerungszettel, die Du bei Dir trägst. Beides ist einfach und kann helfen Dein Bewusstsein auf das Neue „Sicherheit. Ich bin sicher. Meine Welt ist sicher.“ zu programmieren.

Du hast nichts zu verlieren, sondern kannst nur gewinnen! Freue Dich, dass diese Zeit alle alten, dunklen Programme und Unwahrheiten hochspült und Du die Chance hast, komplett frei Dein Leben zu leben. 

Finde die einzig wahre Sicherheit in Dir. Etabliere das Gefühl von Sicherheit in Dir, so oft Du nur kannst und erfahre, wie sicher auf einmal Dein Leben ist.